🍏 Was ist die Idee?
Amazon und Zalando fragen sich: wohin mit den ganzen Retouren? Nicht alle werden wieder in den Verkauf gebraucht, einige werden auch en masse an Spekulanten verkauft. Baue ein Business darauf auf.
Was ist das Problem? - Online-Händler müssen ihre Läger räumen, um Platz für neue Ware zu machen
- Endkunden haben keinen Zugriff auf Retouren
- Es gibt keinen funktionierenden Marktplatz zwischen Online-Händlern, Kunden und Aufkäufern von Retouren
Was ist die Idee? Online Bazaar für Amazon Retouren.
Die Logistik und Idee ist etwas komplexer und erfordert wohl spätestens nach den ersten Schritten auch etwas Anfangs- bzw. Wagniskapital.
Die Idee wäre es, eine toll designte Plattform zu erstellen, auf der zuvor ersteigerte Amazon Retouren an Schnäppchenjäger weiterverkauft werden. Dazu würde es sich anbieten, mit einzelnen Amazon Fulfillment centers Exklusivverträge zur Abnahme einer gewissen Kategorie Retouren auszuhandeln, um nicht den Risiken des täglichen “Bieterwettbewerbs” um volle Retouren Container ausgesetzt zu sein.
Zu unterscheiden sind schlussendlich auch verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der Idee. Bei einer “Version light” werden die Retouren im Ist-Zustand und ohne Prüfung / Reparatur direkt in kleineren Bündeln weiterverkauft. Denkbar hier wäre auch eine Art Social-Media getriebenes Bieter Event über TikTok / Instagram auf dem live einzelne Bündel an Retouren weiterverkauft werden. Eine etwas aufwändigere Version würde die Prüfung, Reparatur, Aufbereitung und Katalogisierung aller Artikel beinhalten.
🌵 Warum funktioniert's?
1. Enormer Retourenmarkt in Deutschland: Im Jahr 2021 wurden in Deutschland mehr als 530 Millionen Pakete retourniert, was ein riesiges Volumen für einen Marktplatz für Amazon-Restouren schafft. Quelle Quelle
2. Hohe Retourenquoten bei Fashion: Die Retourenquote für Fashion-Artikel liegt in Deutschland bei durchschnittlich 45,87 % bei Rechnungskäufen, was einen stetigen Nachschub an günstigen Retouren für Schnäppchenjäger garantiert. Quelle
3. Wachsender E-Commerce-Umsatz treibt Retouren: Der B2C-E-Commerce-Umsatz in Deutschland stieg 2021 auf 86,7 Milliarden Euro und wuchs um 19 % gegenüber dem Vorjahr, was die Retourenmenge proportional erhöht. Quelle Quelle
4. Steigende Retouren-Trends in Europa: Über die Hälfte der Online-Shopper in Europa retournieren ihre Einkäufe (mehr als 50 % im Jahr 2023), was die Nachfrage nach Plattformen für Retouren weiter anheizt. Quelle
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Sprich mit mindestens 5 Personen aus jeder relevanten Gruppe: Mitarbeiter in Amazon Fulfillment Centern um den Retourenprozess zu verstehen, bestehende Retouren-Aufkäufer, und potenzielle Kunden wie Schnäppchenjäger oder Menschen mit niedrigem Einkommen.
Schritt 2: Baue eine Landing-Page mit Framer und sammle E-Mail-Adressen über eine Warteliste — bevor du einen einzigen Artikel kaufst. Wertversprechen: "B-Ware, neuwertig zu Spitzenpreisen." Teile den Aufbau live auf Social Media oder schalte kleine Ads um erstes Interesse zu messen.
Schritt 3: Kaufe eine kleine Menge Retouren-Bündel ein — nutze die Kontakte aus Schritt 1 um günstig einzusteigen. Teile den Prozess öffentlich auf Social Media.
Schritt 4: Gib nur einer ausgewählten Anzahl Newsletter-Subscriber Zugang zum ersten Batch. Die künstliche Exklusivität erzeugt mehr Hype für die nächsten, größeren Lieferungen.
Schritt 5: War der erste Verkauf ein Erfolg, gibt es zwei Wege: organisch und iterativ wachsen, oder mit den gesammelten Marktdaten Startkapital von Business Angels einsammeln um schneller eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Amazon zu erlangen.








