🍏 Was ist die Idee?
Nicht Kunde droht mit Auftrag sondern Käufer droht mit Unternehmenskauf!
Und dann: Potenzielle Käufer wollen zwölf Monate nachweisbarer, wiederkehrender Einnahmen und haben Fragen zu Kundenlisten, Personal und Abläufen oben drauf. Solche Situationen sind keine Ausnahme. Kleine Dienstleister verbringen Wochen damit, Belege zusammenzusuchen statt sich auf ihren Betrieb zu konzentrieren. Das kostet Zeit und drückt den Verkaufspreis.
Unternehmensverkäufe scheitern daran, dass Wert nicht standardisiert präsentiert wird. Genau hier liegt ein Hebel für Gründer, die irgendwann rauswollen, ohne Beraterbüros zu bezahlen.
Die Lösung ist ein schlanker Micro‑SaaS ExitKit für lokale Dienstleister. Es fasst Bank‑ und Rechnungsdaten zusammen, rechnet standardisierte Erträge aus, liefert SOP‑Vorlagen und einen sicheren Due‑Diligence‑Bereich. So wird aus fünf Jahren Betrieb ein verkaufbares Paket.
🌵 Warum funktioniert's?
Marktgröße für SaaS in Deutschland: Der deutsche SaaS-Markt erreichte 2024 einen Umsatz von USD 24 Milliarden und wächst mit einem CAGR von 12,2% bis 2030 auf USD 50 Milliarden. Quelle Quelle
Schnelles Wachstum von Micro-SaaS und Vertical SaaS: Vertical SaaS wächst global mit einem CAGR von 23,9% und erreicht 2026 USD 157 Milliarden, während Micro-SaaS-Startups 25% jährliches Wachstum erzielen. Quelle Quelle
Hohe SaaS-Nutzung bei europäischen KMU: 63% der europäischen KMU nutzen mindestens eine Cloud-Anwendung, davon 43% SaaS für Betriebsprozesse wie Buchhaltung. Quelle
💡 Wie starte ich am Wochenende?
Schritt 1: Definiere die drei Kernelemente des ExitKits: standardisierte Erträge-Rechnung, SOP-Vorlagen, sicherer Due-Diligence Bereich. Lege die minimale Datenschnittstelle fest und erstelle eine einfache Nutzen-Formulierung für potenzielle Käufer.
Schritt 2: Richte eine Airtable-Base mit Tabellen für Kundenliste, Einnahmen, Ausgaben, SOPs und Due-Diligence-Dokumente ein. Bereite standardisierte Mustervorlagen vor: Ertragsberechnung, Monats- und Jahresübersicht, Due-Diligence-Checkliste und SOP-Templates.
Schritt 3: Erstelle eine einfache Import-Strategie: manueller Import von 12 Monaten Einnahmen und Basis-Kundendaten. Nutze Make um neue Einträge aus CSV oder Excel in Airtable zu übertragen. Implementiere eine Basisausgabe der standardisierten Erträge direkt in der Base.
Schritt 4: Baue eine minimale Landing-Page mit Framer die das ExitKit-Konzept erklärt und erste Anfragen über ein Formular sammelt. Schalte eine kleine Testkampagne und verfolge eine primäre Metrik: Anzahl validierter Interessenten.
Schritt 5: Lege einen passwortgeschützten Bereich für Due-Diligence-Dokumente fest. Definiere welche Datenkategorien sensibel sind und wie der Übergabepunkt an den Käufer aussieht.
Schritt 6 (optional): Sammle kurzes Feedback von 5 potenziellen Nutzern. Passe Templates minimal an und erhöhe die Klarheit der Ertragsdarstellung.






