Rent-a-Voice: Lizenzagentur für Stimmen

Autor

Alexander Mrozek

🍏 Was ist die Idee?

Audio & Podcasts boomen. Eine neue Technologie lässt jeden mit KI Audio-Content en masse produzieren. Du nutzt diesen Trend für eine bahnbrechende Idee mit massivem Potenzial.

Geschäftsidee von Idee von Timo Kunz (Gründer Aflorithmic)

Was ist das Problem? - Der Markt für Synchronsprecher und Stimmen ist groß - aber unübersichtlich. Die größte deutsche Seite, synchronkartei.de hat über 450.000 monatliche Besucher laut Similarweb - dabei sieht die Seite aus wie vor 10 Jahren.

- Dazu gibt es keine Preistransparenz in diesem Markt - eine New Yorker Agentur besitzt die Stimmrechte für Albert Einstein und verlangt dafür über 25.000 EUR.

- Auch dauert es lange, wenn du einen echten Synchronsprecher engagierst - du musst diesen ins Studio bekommen und die Aufnahme in den Kasten bekommen.

- Und überhaupt: Wie sollen Werbeagenturen, Dokumentarfilmer und andere Content Creator die richtige Stimme finden? Es gibt keine Form von Kuratierung.

Was ist die Idee? Zwei Möglichkeiten

- Du baust die bessere Version von Synchronkartei.de mit künstlicher Intelligenz. Nutzer sollen auf deiner Seite (i) einen einzusprechenden Text eintippen (ii) eine Stimme aussuchen (iii) die Emotion der Stimme auswählen, und dann innerhalb von wenigen Sekunden ihr fertiges Audio-File runterladen können. Eine 10x bessere Nutzererfahrung ist wahrscheinlich einfach möglich.

- Du entwickelst eine Agentur, in der du Stimmen von Prominenten lizenzierst. Wenn Audio weiter boomt, und künstliche Stimmen eine wichtigere Rolle spielen, dann wird auch ein Markt für Promi-Stimmen entstehen. Denn wie können sich Anbieter dann unterscheiden? Wenn sie exklusiv die Stimme von Albert Einstein oder Arnold Schwarzenegger exklusiv im Angebot haben!

🌵 Warum funktioniert's?

Geschäftsideen mit Audio hatten schon einmal einen Hype - für gefühlte 25 Minuten. Dann implodierte die Audio-Social-Media-App Clubhouse wieder. 

Warum sich das ändern könnte:

- Audio ist ein Aufmerksamkeitsmagnet: Wenn du Smartphones aktiv nutzt, konkurrieren viele Apps um deine Aufmerksamkeit – neue TikToks, neue E-Mails, neue Benachrichtigungen. Wenn das Display jedoch ausgeschaltet ist, hast du eine enorme Chance, die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich zu ziehen.

- Audio boomt: Digitales Audio macht schon 30% der Zeit aus, die Menschen mit ihren Smartphones verbringen – und wächst weiter. Die Zahl der Podcast-Episoden hat sich von 2018 bis 2021 verdreifacht

- Besser als VR: Zuckerberg will dir unbedingt eine VR-Brille verkaufen - aber willst du das auch? Audio ist besser: Viele nehmen ihre Airpods jetzt schon nicht mehr ab.

- Und jetzt … greift KI ein, um die verfügbaren Inhalte, die Sie sich anhören können, drastisch zu erhöhen.

Start-Ups - wie Aflorithmic mit Gründer Timo P. Kunz - entwickeln Software und APIs, die es viel einfacher machen, realistisches und personalisiertes Audio zu erstellen - mit spannenden Anwendungsfällen.

💡 Wie starte ich am Wochenende?

Schritt 0: Grundlagen schaffen

Du lizenzierst die Technologie, die derzeit von Start-Ups wie Aflorithmic oder Synthesia eingesetzt wird. 

Schritt 1: Markt testen

Sprich mit deiner Zielgruppe: Wer trifft in Werbeagenturen solche Entscheidungen? Welche Bedürfnisse haben Podcaster? Nach welchen Kriterien *dubben* YouTube-Creator ihre Videos? Du musst erst einmal ein Gefühl für deine Zielgruppe bekommen und genau herausfinden, auf welche du dich konzentrieren möchtest.

Schritt 2: Technischen MVP bauen

Kannst du die Technologie von Aflorithmic oder Synthesia lizenzieren? Kannst du auf frei verfügbare Technologie zurückgreifen? Dann brauchst du eine einfache Landing Page, mit deren Hilfe Nutzer einen einfachen Text eingeben können, eine Stimme auswählen, und ein Audio-File herunterladen können

Schritt 3: Go-to-market Strategie definieren

Wie kommst du an deine Kunden - musst du Content Marketing aufbauen, um generischen Traffic auf deine Seite zu ziehen? Oder erreichst du deine Audience am ehesten über Google Ads auf naheliegenden Keywords? Vielleicht musst du sogar eine kleine Sales-Truppe aufbauen, die deine Zielgruppe erreicht und in warme Leads verwandelt.

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